Baumaßnahmen
Stand: 08.07.2025
Baumaßnahmen:
Sanierung des Gebäudes Großer Markt 10, Unterbringung BONA Stadtbibliothek und -Information
Ausbau der Wittenberger Straße (3. Bauabschnitt), in Umsetzung
Neubau der Feuerwache, Rohbau feriggestellt
Umgestaltung Uferbefestigung Grabenstraße, fertiggestellt
Gehwegbau Dergenthiner Straße
In Vorbereitung:
Sanierung Hopfenstraße (zwischen Quitzower Straße und Karl-Liebknecht-Straße)
Herstellung der Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße
Reetzer Straße, Sanierung einer Schadstelle
Klimagerechte Sanierung des Friedrich-Engelspark ("PerleParks")
Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW/EFRE-Förderung):
Anbau an die Grundschule Geschwister Scholl mit einer Brutto-Geschoss-Fläche (BGF) von 1.450 qm, Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von ca. 3,5 Mio Euro (Richtlinie Nachhaltige Entwicklung Stadt und Umland), geplante Umsetzung 2020 bis 2022
Fördervorhaben - ANK-ländliche Kommunen: Revitalisierung und klimaresiliente Anpassung der Parkanlagen am südl. Stadtrand von Perleberg („PerleParks“) / Neugestaltung des Friedrich-Engels-Platzes sowie Revitalisierung und Pflegemaßnahmen in den Parkanlagen

Förderkennzeichen: 67ANK7015
Die Freifläche steht vor einer umfassenden Neugestaltung und befindet sich derzeit in der Bauphase. Der Eichenhain wurde nach dem Ersten Weltkrieg als Gedenkort angelegt und umfasst ein Ehrenmal des Bildhauers Hans Dammann sowie die Pflanzung von 500 Eichen zum Gedenken an die Gefallenen. Aktuell werden Pflegearbeiten durchgeführt und die Wege ertüchtigt.
Die Rolandstadt Perleberg erhielt im November 2024 die Bewilligung für das Projekt „Revitalisierung und klimaresiliente Anpassung der Parkanlagen am südlichen Stadtrand von Perleberg“, kurz „PerleParks“. Die Fördermittel stellt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz – ländliche Kommunen“ bereit. Ziel des Vorhabens ist die Umgestaltung des Friedrich-Engels-Platzes und die Pflege der Parkanlagen Eichenhain und Stadtpark/nördlicher Teil.
Das Gesamtvorhaben umfasst inklusive Bau- und Planungskosten 697.000 Euro, davon sind knapp 560.000 Euro Fördermittel. Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich bis 2029. Baumaßnahmen sind ab dem 4. Quartal 2025 und im Jahr 2026 vorgesehen. Im Anschluss erfolgt eine 3-jährige Pflege. Die Entwurfsplanung wurde am 11.03.2025 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit vorgestellt.
Vorgesehen sind Baum-, Strauch- und Staudenpflanzungen. Zur Steigerung des Naturerlebens sind kleine Begegnungsorte mit Sitzbänken, Spielpunkten und Schattenplätzen geplant. In den angrenzenden Parkanlagen geht es um eine Revitalisierung und Schadensbeseitigung der durch Trockenheit, Stürme, Schädlinge (Borkenkäfer) sowie Verwilderung entstandenen Defizite. Die biologische Vielfalt und gestalterische Qualitäten sollen verbessert werden.
Fördervorhaben – Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße in Perleberg
Das Vorhaben „Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße in Perleberg“ erschließt das Gewerbegebiet verkehrssicher an das überregionale Straßennetz (B 189, B 5, A 14) und eröffnet unter anderem durch die geplante Trassenführung die Gewerbeansiedlung und Branchenerweiterung die Möglichkeit des direkten Anschlusses an das in der Nachbarschaft, entlang der Trasse gelegene Umspannwerk. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für die Anlieger und eine Attraktivitätssteigerung für Neuansiedlungen erreicht.
Für die Bestandsunternehmen im Gewerbegebiet ergeben sich ebenfalls Synergieeffekte für eine Transformation im Sektor Energie- und Wärmegewinnung über die Installation erneuerbarer und regenerativer Energien z. B. in Kooperation mit dem Umspannwerk. Es gab in der Vergangenheit bereits Unternehmensanfragen aus dem Sektor erneuerbarer Energien, die u. a. an der schwierigen Anbindung des Gewerbegebietes scheiterten.
Der Neubau liegt im Außenbereich/vor der Stadtgrenze und soll die innerörtliche Straße/Kreuzung vor allem von gewerblichen und Lastkraftwagenverkehr entlasten. Mit dem Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet wird der kritische innerörtliche Knotenpunkt entspannt und sorgt für eine Verringerung der Lärmbelästigung im gemischt genutzten Gebiet (Wohnen und Gewerbe) der innerörtlichen Hamburger Straße/Ackerstraße.
Als Potenzial- und Synergieeffekt ist hier die Steigerung der Attraktivität für das Gewerbegebiet mittels erschlossener Verkehrsinfrastruktur aber auch der Wohnqualität für ca. 70 direkt betroffene Anwohner/innen der Hamburger Straße sowie einem in der Ackerstraße liegenden Seniorenpflegezentrum durch Verringerung der Lärmbelästigung anzusehen. Hier ist beabsichtigt, einen Einrichtungsverkehr ab dem Pflegezentrum zur Hamburger Straße einzurichten.
Gemäß Regionalen Entwicklungskonzept für den Regionalen Wachstumskern Prignitz und das Amt Bad Wilsnack/Weisen verfügt Perleberg über Entwicklungspotenziale und Maßnahmen zur Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung. Neben der Entwicklung neuer Flächen ist auch die Qualifizierung von Bestandsflächen, wie z. B. die Erweiterung des Gewerbegebietes Ackerstraße über den Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße eine Möglichkeit, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken.
Es besteht die Notwendigkeit der Unterstützung von Unternehmen vor Ort, die Gründung und Innovation neuer Unternehmen zu fördern sowie Industrie- und Gewerbeflächen nachhaltig und zukunftsfähig auszubauen. Dies ist über die Erweiterung des GI/GE-Gebietes Ackerstraße möglich. Die Voraussetzung hierfür ist die verbesserte Verkehrsanbindung an das überregionale Straßennetz.
Die geplanten Gesamtkosten betragen 918.967,28 EUR. Die Förderung der Investitionsbank des Landes Brandenburg beträgt 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Mit der Umsetzung der Maßnahme wird in 2026 begonnen.
Filmbeitrag: Historische Schätze im Mittelpunkt der Stadt - der St. Nicolai-Kirchplatz
Herausgeber: Kamelea Film // Plan P - Potentiale, Praxis, Perspektiven e.V., veröffentlicht am 01.06.2025
Filmbeitrag „Wir im Quartier – Von der Ruine zum Schmuckstück“
Herausgeber: Prignitz Medien, veröffentlicht am 08.05.2021
Linkz zur Pressemitteilung: Filmbeitrag: Virtueller Rundgang im Quartier St.-Nikolai-Kirchplatz
Maßnahme:
KSI: Fahrradabstellanlagen Bahnhof Perleberg Bike+Ride-Offensive Landkreis Prignitz, Rolandstadt Perleberg
Förderkennzeichen 67K19992
Projektträger: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Dem Trend folgend, dass das Fahrrad mehr und mehr zu einer modernen klimabewussten Form der Mobilität wird, wurde 2019 die Bike+Ride-Offensive ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein ausreichendes und attraktives Angebot an Fahrradstellplätzen an Bahnhöfen zu errichten.
Das Bundesumweltministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert die Bike+Ride-Offensive im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, die Deutsche Bahn AG unterstützt und begleitet die Kommunen und stellt Flächen mietfrei auf Grundlage eines entsprechenden Gestattungsvertrages zur Verfügung.
Die Rolandstadt Perleberg beteiligt sich an dieser Bike+Ride-Offensive. So entstehen in Kürze im Bereich des Bahnhofes Fahrradabstellanlagen. Es werden insgesamt 60 Stellpätze realisiert, davon 24 in einer Sammelschließanlage und 36 überdachte Stellplätze. Sammelschließanlage, Überdachung und Fahrradparker werden über die Rahmenverträge der Deutschen Bahn AG beschafft.
Baubeginn ist in der 2.KW, die Fertigstellung ist, in Abhängigkeit der Witterung, für Ende März geplant. Es liegt der Stadt ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 70% der förderfähigen Kosten vor.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Maßnahme:
Modernisierung überregionaler Radwege im Landkreis Prignitz, Bereich Stadt Perleberg
Der Bund und das Land Brandenburg fördern, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Prignitz, die Sanierung überregionaler Radwege. Durch das Gemeindegebiet der Stadt Perleberg verlaufen 3 überregionale Radwege wie die Tour Brandenburg, die Route 3 der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen und die Gänsetour. In einigen Abschnitten dieser, werden im Auftrag der Stadt Perleberg insgesamt ca. 1,5 km Radwege modernisiert bzw. gebaut.
Als erster Abschnitt wird die Strecke zwischen der Brücke B 189 und der Neuen Mühle realisiert. Daran schließt sich der Abschnitt Sophienstraße (Bebauungsende) bis zur Brücke B189 an.
Ebenfalls Bestandteil des Bauvorhabens ist die Erneuerung der 4 Rastplätze Neue Mühle, Lübzow, Groß Linde und Platenhof sowie die Errichtung eines zusätzlichen Rastplatzes in Dergenthin. Bei den Rastplätzen kommen witterungsunabhängige, beständige Materialien in ansprechendem und zeitgemäßem Design zum Einsatz

Darüber hinaus ist der entlang der Quitzower Straße entstandene Radweg Bestandteil der Gesamtmaßnahme.
Mit dem Vorhaben wird die Attraktivität des Radwegenetzes für den Radtourismus im Bereich der Rolandstadt Perleberg deutlich aufgewertet. Die Aufenthaltsqualität der Rastplätze wird mit deren Sanierung wesentlich verbessert. Insgesamt wird der Radtourismus profitieren und Perleberg zeigt sich als fahrradfreundliche Kommune.
Gefördert wird das Vorhaben aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Infrastruktur - GRW-Infrastruktur“.
Stadt Perleberg
Fachbereich 30

Bauvorhaben:
Schulerweiterungsbau Grundschule Geschwister Scholl in Perleberg für das „Gemeinsame Lernen“
Für die Stadt Perleberg ist der Erhalt und die Erhöhung des Bildungsniveaus der sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Grundschulen eine zentrale Aufgabe. Durch die Investitionen in die Grundschule Geschwister Scholl sollen die Kompetenzen sowie die allgemeine Bildung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Für die Grundschule Geschwister Scholl (GSGS) ist Heterogenität bereits heute gelebte Praxis.
Mit dem Schulanbau wird die Bildungsinfrastruktur für alle Perlebergerinnen und Perleberger, aber auch für die Menschen in der gesamten Region ausgebaut und verbessert. Die Stadt Perleberg gibt mit dem Anbau einen wichtigen Impuls zur weiteren Stärkung der Familienfreundlichkeit sowohl in der Kommune als auch im Umland. Eine vielfältige Schullandschaft erleichtert Rückkehrern, Zugezogenen und potenziellen neuen Einwohnerinnen und Einwohnern die Entscheidung für die Region und wirkt somit den negativen Effekten des demografischen Wandels entgegen.
Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines zweigeschossigen Schulerweiterungsbaus bzw. Anbaus an das Bestandsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 1.485 qm. Im Bestand werden insgesamt 218 qm umgebaut, um die Anbindung mit Fluren zu gewährleisten. Das umgesetzte Raumkonzept entspricht den Vorgaben der Grundschule Geschwister Scholl.
Gefördert werden über die Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR), modellhafte inklusive Bildungseinrichtungen, unter Einbeziehung spezifischer sonderpädagogischer Bedarfe, mit dem Ziel der Mehrfach- und Mehrzwecknutzung.
Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird. Die zweckgebundene Zuwendung beträgt ca. 3,4 Millionen Euro. Zur Durchführung der Maßnahme sind die Gesamtausgaben in Höhe von ca. 4,3 Millionen Euro vorgesehen.
Ziel ist es, laut Richtlinie NESUR, die Schaffung zusätzlicher Fachräume und multifunktionaler Räume in Bildungseinrichtungen, inklusive ihrer Erstausstattung; die Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen der Außenanlagen und die Verbesserung inklusiver Bewegungs-, Spiel- und Freizeitangebote.
Mit der Umsetzung wurde im Mai 2020 begonnen. Geplant ist die Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2022/2023.


























