Baumaßnahmen 2022

Stand: 7. April 2022

Baumaßnahmen:

  • Erneuerung Straßenbeleuchtung Heinrich-Heine-Straße, fertiggestellt

  • Gehwegbau Lanzer Chaussee, fertiggestellt

  • Straßenbeleuchtung Wüsten Buchholz, 1. Bauabschnitt fertiggestellt

  • Dorfgemeinschaftshaus in Groß Buchholz, in Umsetzung

  • Wohngebiet Eschenhof (verlängerter Amselweg), in Umsetzung

  • Dorfgemeinschaftshaus in Groß Buchholz, in Umsetzung

  • Sicherung Fachwerkhaus Wollweberstraße 11, in Umsetzung

  • Sanierung des Spielplatzes in der Karl-Liebknecht-Straße und im Ortsteil Sükow (Erneuerung der Kletterkombination), in Umsetzung

  • Ausbau der Straßen und Wege im Quartier St. Nicolai Kirchplatz. Umsetzung ab 4. November 2019, in mehreren Sperrabschnitten, umfangreiche archäologische Befundung, bis auf Grüne Mitte fertiggestellt

 

Filmbeitrag „Wir im Quartier – Von der Ruine zum Schmuckstück“

Herausgeber: Prignitz Medien, veröffentlicht am 08.05.2021

Linkz zur Pressemitteilung: Filmbeitrag: Virtueller Rundgang im Quartier St.-Nikolai-Kirchplatz

 

In Vorbereitung:

  • Sanierung des Gebäudes Großer Markt 10, Unterbringung BONA Stadtbibliothek und -Information, derzeit Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe
  • Dorfgemeinschaftshaus in Sükow. Planung in 2019/2020, Fördermittelbeantragung in 2022
  • Modernisierung überregionaler Radwege und Rastplätze im Gemarkungsgebiet von Perleberg, derzeit Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe
  • Planungen und Vorbereitung Wittenberger Straße (3. Bauabschnitt), Verlegung des Regenwasserkanals durch den Goethepark, Baubeginn geplant in 2022
  • Außenanlage Erweiterungsanbau Grundschule "Geschwister Scholl", derzeit Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe (1. Bauabschnitt)


Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW/EFRE-Förderung):

  • Anbau an die Grundschule Geschwister Scholl mit einer Brutto-Geschoss-Fläche (BGF) von 1.450 qm², Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von ca. 3,5 Mio Euro (Richtlinie Nachhaltige Entwicklung Stadt und Umland), geplante Umsetzung 2020 bis 2022

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Maßnahme:

Modernisierung überregionaler Radwege im Landkreis Prignitz, Bereich Stadt Perleberg

 

Der Bund und das Land Brandenburg fördern, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Prignitz, die Sanierung überregionaler Radwege. Durch das Gemeindegebiet der Stadt Perleberg verlaufen 3 überregionale Radwege wie die Tour Brandenburg, die Route 3 der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen und die Gänsetour. In einigen Abschnitten dieser, werden im Auftrag der Stadt Perleberg insgesamt ca. 1,5 km Radwege modernisiert bzw. gebaut.

Als erster Abschnitt wird die Strecke zwischen der Brücke B 189 und der Neuen Mühle realisiert. Daran schließt sich der Abschnitt Sophienstraße (Bebauungsende) bis zur Brücke B189 an.

Ebenfalls Bestandteil des Bauvorhabens ist die Erneuerung der 4 Rastplätze Neue Mühle, Lübzow, Groß Linde und Platenhof sowie die Errichtung eines zusätzlichen Rastplatzes in Dergenthin. Bei den Rastplätzen kommen witterungsunabhängige, beständige Materialien in ansprechendem und zeitgemäßem Design zum Einsatz

Karte Moderniserung Radwege

Darüber hinaus ist der entlang der Quitzower Straße entstandene Radweg Bestandteil der Gesamtmaßnahme.

Mit dem Vorhaben wird die Attraktivität des Radwegenetzes für den Radtourismus im Bereich der Rolandstadt Perleberg deutlich aufgewertet. Die Aufenthaltsqualität der Rastplätze wird mit deren Sanierung wesentlich verbessert. Insgesamt wird der Radtourismus profitieren und Perleberg zeigt sich als fahrradfreundliche Kommune.  

 

Gefördert wird das Vorhaben aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Infrastruktur - GRW-Infrastruktur“.

 

Stadt Perleberg

Fachbereich 30


Logo Europäische Union_Bauvorhaben Stadt Perleberg

 

Bauvorhaben: Schulerweiterungsbau Grundschule Geschwister Scholl in Perleberg für das „Gemeinsame Lernen“

 

Für die Stadt Perleberg ist der Erhalt und die Erhöhung des Bildungsniveaus der sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Grundschulen eine zentrale Aufgabe. Durch die Investitionen in die Grundschule Geschwister Scholl sollen die Kompetenzen sowie die allgemeine Bildung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Für die Grundschule Geschwister Scholl (GSGS) ist Heterogenität bereits heute gelebte Praxis.

 

Mit dem Schulanbau wird die Bildungsinfrastruktur für alle Perlebergerinnen und Perleberger, aber auch für die Menschen in der gesamten Region ausgebaut und verbessert. Die Stadt Perleberg gibt mit dem Anbau einen wichtigen Impuls zur weiteren Stärkung der Familienfreundlichkeit sowohl in der Kommune als auch im Umland. Eine vielfältige Schullandschaft erleichtert Rückkehrern, Zugezogenen und potenziellen neuen Einwohnerinnen und Einwohnern die Entscheidung für die Region und wirkt somit den negativen Effekten des demografischen Wandels entgegen.

 

Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines zweigeschossigen Schulerweiterungsbaus bzw. Anbaus an das Bestandsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 1.485 qm. Im Bestand werden insgesamt 218 qm umgebaut, um die Anbindung mit Fluren zu gewährleisten. Das umgesetzte Raumkonzept entspricht den Vorgaben der Grundschule Geschwister Scholl.

 

Gefördert werden über die Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR), modellhafte inklusive Bildungseinrichtungen, unter Einbeziehung spezifischer sonderpädagogischer Bedarfe, mit dem Ziel der Mehrfach- und Mehrzwecknutzung.

 

Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird. Die zweckgebundene Zuwendung beträgt ca. 3,4 Millionen Euro. Zur Durchführung der Maßnahme sind die Gesamtausgaben in Höhe von ca. 4,3 Millionen Euro vorgesehen.

 

Ziel ist es, laut Richtlinie NESUR, die Schaffung zusätzlicher Fachräume und multifunktionaler Räume in Bildungseinrichtungen, inklusive ihrer Erstausstattung; die Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen der Außenanlagen und die Verbesserung inklusiver Bewegungs-, Spiel- und Freizeitangebote.

 

Mit der Umsetzung wurde im Mai 2020 begonnen. Geplant ist die Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2022/2023.