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Blick auf das Wallgebäude und die BONA Stadtbibliothek | Foto: Stadt PerlebergBlick auf den Sportplatz bei Sonnenuntergang | Foto: Stadt PerlebergAuch im Dunkeln lädt der Hagen zum Spaziergang ein | Foto: Stadt PerlebergDer Spielplatz im Hagen bietet Aufenthalt für Jung und Alt | Foto: Stadt PerlebergSeien Sie herzlich zur neuen Sonderausstellung ins Stadt- und Regionalmuseum eingeladen!Bannerbild
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Neue Sonderausstellung im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg

Perleberg, den 19. 05. 2016

Eröffnung der nächsten Sonderausstellung im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg am Internationalen Museumstag, Sonntag, 22. Mai 2016 um 11.00 Uhr in Gegenwart des Kurators Jens Nering

 

Im Nebel des Vergessens? Verschwundene Perleberger Gastwirtschaften und Ausflugslokale. Eine fotografische Dokumentation in Zusammenarbeit mit Jens Nering - Perleberg

 

Die am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg eröffnende und bis zum 19. Juni 2016 laufende Fotoausstellung „Im Nebel des Vergessens? Verschwundene Perleberger Gastwirtschaften und Ausflugslokale" entführt den Besucher in eine gastronomische Zeitreise bis in das 19. Jahrhundert. Perleberg als Garnison- (1723-1997) und Kreisstadt (seit 1817) profitierte vom ortsansässigen Militär und seiner Funktion als Verwaltungszentrum. Hotels, Pensionen, Gastwirtschaften und Ausflugslokale hatten reichlich Kundschaft.

 

„Hoffmanns Hotel" Am Hohen Ende 25, heute vorerst nur ein statisch gesicherter Hohlraum mit wiedergewonnener barocker Palaisfassade, wurde schon 1809 erwähnt. Berühmtester Gast war der englische Gesandte Benjamin Bathurst, der bei Gelegenheit seines Aufenthaltes eben hier von Napoleons Geheimpolizei entführt und ermordet sein soll. Als „Weißer Schwan" vom Gastwirt Leger benannt, erhielt es mit Besitzerwechsel den eindrucksvollen Namen „Hotel Stadt London", bis Wilhelm Hoffmann das Haus 1914 in „Hoffmanns Hotel" umbenannte.

 

Gänzlich aus dem Stadtbild verschwunden ist das Hotel „Stadt Berlin" an der Kreuzung Wilsnacker/Berliner Straße. Bei einem Großfeuer 1827 wurde das Haus des Gastwirts Gerhardt vernichtet. Das neue Wirtshaus betrieb Wilhelm Denkmann. 1850 bot der Saal die Bühne für einen Maskenball für 400 Personen. Vor 100 Jahren kam es in den Besitz des Hoteliers Bernhard Haack. 1968 wurde das Hotel „Stadt Berlin" von der HO betrieben. 1993 abgerissen, bietet das Areal heute eine gänzlich andere Bebauung, u.a. mit dem Regionalstudio von Antenne Brandenburg.

 

Zum Internationalen Museumstag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft" steht, ist das Stadt- und Regionalmuseum bei freiem Eintritt von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 

Bild zur Meldung: Impression: Hotel Stadt Berlin, um 1920

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Ausnahme: Standesamt freitags keine Sprechzeit.

 

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Termine sind an den anderen Tagen nach Vereinbarung möglich.

Vermittlung: Neu im 2. OG des Rathauses, Zi.-Nr. 217.

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