Projekt KUNSTTANDEM "unsere Perleberg"

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Konzept|Planung|Umsetzung: Katja Martin und Jost Löber

Mobiltelefon (0176) 24019229

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Umsetzung
Der Judenhof als Ort der Begegnung ist gekennzeichnet durch seinen historisch gewachsenen Hofkern. Teil des Hofes ist eine kleine, architektonisch reizvolle Industrieruine, aus deren offenen Inneren teilweise Bäume wachsen, teilweise aus Technik die auf frühere Nutzung weist. Dieses poetisch-philosophische Bild soll in unserem Konzept bewahrt werden.

 

Die Fassade ist gekennzeichnet durch Fensterhöhlen mit gerasterten Scheiben. Die Scheiben sollen durch künstlerische Interventionen herausgehoben und als Bildträger genutzt werden. Das Thema Fenster IN oder AUS der Welt ist das verbindende Element des Projektes KUNSTTANDEM - Kunstkommunikation im Bild(e)raum.

 

Die Fensterhöhle soll durch eine gerasterte Collage, das Raster nimmt die Fenstersprossen auf, gefüllt werden. Damit wird das Bild der gebrochenen Scheiben geglättet und durch Bilder von Menschen ersetzt.

 

Diese Bilder werden von Perlebergerinnen und Perleberger und Neuperlebergerinnen und Neuperleberger (Flüchtlinge) in einem Workshop erarbeitet. Dieser Workshop ist gleichzeitig eine Begegnung auf bildnerischem Gebiet und symbolisiert den Dialog zwischen den verschiedenen Lebenswelten in Bezug auf die Stadt Perleberg und den Ort Judenhof.

 

kunsttandem

 

Arbeitsschritte
Das Projekt KUNSTTANDEM wird iniziert durch die Künstler Katja Martin und Jost Löber. Gemeinsam mit der Stadt Perleberg und den Schülern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie den Perleberg Neubürger/innen wird an dem Projekt gearbeitet. Ziel ist, nebst der darstellenden Kunst im Judenhof, Kunstinteressierte Schüler/innen und Flüchtlinge zusammenzubringen, über Bilder zu kommunizieren, Tadems zu bilden und gemeinsam zu gestalten - jeder aus seiner individuellen Sichtweise.

 

Die Künstler begleiten in der ersten Phase die Projetteilnehmer/innen beim Sammeln von Bildern, Fotos, Prints, etc. Unter dem Gesichtspunkt “unsere Perleberg“, sollen sie sich selbst, aber auch Ihre Sichtweise über die Stadt darstellen. In dieser Workshop ähnlichen Atmosphäre findet dann untereinander ein Austausch statt.

 

nschließend entsteht im zweiten Schritt – was verbindet uns? – diverse Skizzen, Fotos, Zeichnungen etc., woraus in der dritten Phase dann die Collage entsteht. Die Bildpräsentation an den Fenstern wird schlussendlich gemeinsam erarbeitet. Im letzten Schritt werden dann die Ergebnisse „mit Blick auf die Stadt“ auf die Scheiben/Fensterhöhlen im Judenhof angebracht.