Rathausgalerie

Im Rathaus Perleberg werden im Kleinen Sitzungssaal seit 1989 jährlich bis zu 9 Wechselausstellungen gezeigt. Fotografien, Malerei und Grafik von Künstlern, Schülerprojektarbeiten sowie themenbezogene Wanderausstellungen vermitteln unterschiedliche Eindrücke in Gedankenwelten, Landschaften, Städte und historische Themen.

 

Auch Stadtansichten aus europäischen Hansestädten werden im Vorfeld der Internationalen Hansetage regelmäßig vorgestellt. Zum Tag des offenen Denkmals und zum Kulturlandjahresthema werden Ausstellungen zusammengestellt und präsentiert.

 

Aktuell:

 

Ausstellung in der Rathausgalerie Perleberg vom 28. August bis 12. Oktober 2018

Foto-Sonderausstellung mit Motiven von Max Zeisig

Vom 28. August bis 12. Oktober 2018 ist in der Rathausgalerie die Foto-Ausstellung „Zerbrechliche Perleberger FotoHandwerksKunst“ mit einer Auswahl von Motiven des Perleberger Lichtzeichners und Sammlers Max Zeisig zu sehen.

 

Das Perleberger Stadt- und Regionalmuseum besitzt einen ca. 1.000 Objekte umfassenden Bestand an historischen Glasplattennegativen. Der größte Teil dieser Platten stammt aus dem Atelier des hiesigen Fotografen Max Zeisig (1867-1937), einem der bedeutendsten Fotografen Brandenburgs im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Dank einer großzügigen Förderung des Landes Brandenburg konnten die Zeisig-Platten kürzlich digitalisiert und der Öffentlichkeit weltweit nutzbar gemacht werden.

 

Im vergangen Jahr wurde das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg anlässlich des 150. Geburtstages von Max Zeisig durch Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch mit weiteren Glasplattennegativen des Perleberger Fotografen beschenkt. U. a. zeigen sie die Familien der Gans Edlen zu Putlitz und von Barsewisch auf ihren Prignitzer Gütern.

 

Max Zeisig zählte übrigens zu den Gründervätern des Vereins für Geschichte der Prignitz und zu den eifrigsten Förderern der Museen in Havelberg und Perleberg. Dem Stadt- und Regionalmuseum und dessen Initiatoren war er in enger Freundschaft verbunden. Als die Sammlungen 1931 ihr heutiges Domizil im Mönchort bezogen, bezeichnete er das Haus als wirkungsvollsten Faktor heimischer Kultur. In den seinerzeitigen Beständen fand er einen anschaulichen Unterpfand seines eigenen Sammlungseifers: Aneignung von Geschichte durch Erwerb ihrer Äußerungen. Zeisigs Notiz im Gästebuch des Museums darf als Credo gelten: „Das Alte ist der Maßstab für den Wert des Neuen.“

 


 

Ausstellungen in der Rathausgalerie (Auswahl)